Der Artenschutz-Euro

Weltweit sind zahlreiche Tiere und Pflanzen immer stärker bedroht. Ihre natürlichen Lebensräume werden zurückgedrängt, da Wälder für Ackerflächen und Straßenbau weichen müssen. Auch Wilderei und illegale Jagd dezimieren die natürlichen Bestände vieler Arten. Entschlossenes Handeln ist jetzt gefragt, um sie zu retten.

Die Wilhelma unterstützt daher den Erhalt bedrohter Arten durch ihre Beteiligung an Zucht- und Auswilderungsprogrammen. Gemeinsam mit seinen Besucherinnen und Besuchern fördert der Zoologisch-Botanische Garten zudem zahlreiche Projekte weltweit. Mit dem freiwilligen Artenschutz-Euro können die Wilhelma-Gäste nun den Erhalt gefährdeter Arten und Lebensräume bei jedem Ticketkauf direkt fördern - ein kleiner Beitrag mit großer Wirkung, der zu 100 Prozent dort ankommt, wo er gebraucht wird.

Danke, dass auch Sie Teil der Allianz für die Natur sind.

Wissenswertes auf einen Blick

    • Der Artenschutz-Euro ist ein freiwilliger Beitrag, den Besucherinnen und Besucher beim Kauf eines Erwachsenentickets bezahlen. Kindertickets enthalten keinen Artenschutz-Euro.


    • Wer den Artenschutz-Euro nicht bezahlen möchte, kann dies vor dem Kartenkauf an der Wilhelma-Kasse mitteilen. Der Beitrag wird dann nicht berechnet.


    • 100% der Einnahmen aus dem Artenschutz-Euro gehen an ausgesuchte Projekte im In- und Ausland.


    • Es gibt keine Abzüge für Verwaltungskosten.


    • Der Artenschutz-Euro ermöglicht den wirksamen Schutz von u.a. Berggorillas, Grevy-Zebras, Sumatra-Tigern und einheimischen Insekten.

     

     

Ausgewählte Projekte im Kurzportrait

 

Shipstern-Projekt in Belize

Mittelamerika

In einem extrem artenreichen Gebiet im Norden von Belize hat die Wilhelma 2018 den Landkauf von bedrohten Regenwaldflächen unterstützt. Auf nun 400 km² sind Jaguar, Bairds Tapir und Hunderte Vogelarten sicher. Der Zoologisch-Botanische Garten finanziert zudem die Überwachung des Gebietes durch ein vierköpfiges Rangerteam.

Sumatran Rhino Rescue

Indonesien

Von der kleinsten Nashornart existieren nur noch 80 Tiere. Diese leben so isoliert, dass sie sich kaum noch begegnen, der dringend benötigte Nachwuchs bleibt aus. Die Art hat nur noch durch gezielte Zucht eine Chance zu überleben. An diesem Projekt beteiligen sich die Weltnaturschutzorganisation IUCN, der WWF und die Internationale Rhino Foundation, die die Wilhelma als offizieller Strategischer
Partner unterstützt.

Congohounds im Virunga Nationalpark

DR Kongo

Im ältesten Nationalpark Afrikas werden die Ranger von ausgebildeten Spürhunden beim Schutz von Berggorillas und Elefanten unterstützt. Die Hunde können verstecktes Elfenbein und illegale Waffen finden und noch nach Tagen die Spur eines Menschen zurückverfolgen. Ihre Präsenz macht den Park insgesamt sicherer, die Berggorillazahlen steigen seit Jahren an.

Artenschutz weltweit

Die Wilhelma setzt sich weltweit für den Schutz bedrohter Tiere und Pflanzen ein. Auf der Übersichtskarte und in unserem Artenschutz-Flyer finden Sie alle Kampagnen auf einen Blick. Weitere Informationen bietet die Rubrik Natur- und Artenschutz, unter der Sie auch mehr zu unseren Zuchtprogrammen und Auswilderungsprojekten erfahren.