26.06.20

Gewächshäuser, Landhaus und Streichelgehege öffnen ab 1. Juli auch wieder

Dank konsequenter Infektionsschutz-Maßnahmen der Wilhelma und disziplinierten Verhaltens ihrer Gäste können weitere Attraktionen des Zoologisch-Botanischen Gartens in Stuttgart in den Blick der Öffentlichkeit zurückkehren. Ab Mittwoch, 1. Juli, öffnet die Wilhelma auch ihre Pflanzenschau-Häuser, den Streichelzoo und das Schwingaffenhaus. Zugleich erweitert sie die Zahl der Zeitfenster für den Einlass von zwei auf fünf Termine. Damit wird auch wieder ein vergünstigtes Abendticket ab 16 Uhr verfügbar. Die Dauer des Besuchs ist nicht begrenzt. Notwendig bleibt jedoch für jeden Besuch ein Online-Ticket mit Terminreservierung, auch für Besitzerinnen und Besitzer von Dauerkarten.

Erstmals seit dreieinhalb Monaten sind dadurch das traditionsreiche Maurische Landhaus und die historische Gewächshauszeile von innen zu sehen. So stehen zum Beispiel die Türen offen zum idyllischen Wintergarten mit dem Koi-Teich und zu den eindrucksvollen Kakteenschauen. Bei den Tropischen Nutzpflanzen wachsen gerade Jackfrucht, Bananen, Ananas und Kakao. Und die virtuosen Singvögel Asiens, wie die Schamadrossel, finden endlich Zuhörerschaft. Mädchen und Jungen dürfen zudem wieder in die Kontaktzone mit den Afrikanischen Zwergziegen, Kamerunschafen und Skudden, die über Ostern Nachwuchs bekommen haben.

Das Außengelände ist bereits seit dem 11. Mai wieder zugänglich, ausgewählte Tierhäuser und Freiflugvoliere kamen am 8. Juni hinzu. Die zunächst generelle Maskenpflicht ist inzwischen reduziert auf Gebäude, die Eingangsbereiche von Park und Gastronomie sowie vor Außengehegen von Raubtieren und Affen. Denn diese Tierarten können sich nachweislich beim Menschen mit COVID-19 anstecken.

„Wir haben gute Erfahrungen mit der schrittweisen Lockerung der Einschränkungen gemacht. Wenn wir die Notwendigkeit der Vorkehrungen erläutern, zeigen die Gäste sich kooperativ“, sagt Wilhelma-Direktor Dr. Thomas Kölpin. „Als Schlüssel zum Erfolg sehen wir, den Publikumsverkehr zu entzerren. Es kommen wieder mehr Leute zu uns. Durch die Öffnung der Häuser verläuft sich die Menge besser. Und bei fünf Zeitfenstern reisen die Menschen über den Tag verteilt an. Bei der bisherigen Aufteilung des Einlasses auf vormittags oder nachmittags hatte es sich manchmal über die Mittagszeit geballt.“ Die Einlasszeiten gehen nun von 8.15 bis 10 Uhr und dann in Zwei-Stunden-Intervallen bis 16 Uhr. Danach gelten im Abendtarif 14 statt 19 Euro für Erwachsene und 5,50 statt 8 Euro für Kinder, um für die langen Sommerabenden eine günstige Alternative zu bieten. Der Park schließt um 20 Uhr, alle wieder zugänglichen Gebäude um 18 Uhr. In den Häusern gelten neben der Maskenpflicht jeweils eine individuelle Beschränkung der Gästezahl und eine Einbahnstraßenregel.

„Uns ist wichtig, jede Lockerung mit Bedacht anzugehen, um nicht durch Nachlässigkeit das Erreichte zu verschenken“, betont der Direktor. „Die schmaleren Wege in den Gewächshäusern stellen eine besondere Herausforderung dar. Doch bei der nötigen Disziplin erlauben uns Personenlimit, Maske und Mindestabstand, dass wir unsere Besonderheit zeigen: dass die Wilhelma nicht nur Tierpark, sondern auch Botanischer Garten ist. Wir freuen uns, dass wir gerade die deutschlandweit bedeutenden Sammlungen von Orchideen, Kakteen und Sukkulenten den Besucherinnen und Besuchern nicht länger vorenthalten müssen.“ (kni)

Pressefotos

Bild 1: Der idyllische Wintergarten mit dem Koi-Teich öffnet am 1. Juli wieder. Foto: Wilhelma Stuttgart

Bild 2: Mit der Öffnung des Maurischen Landhauses sind ausgefallene Vögel Asiens zu sehen, wie die Prachtfruchttaube (links) als vielfarbige Schönheit und die Schamadrossel als Sangeskünstlerin. Foto: Wilhelma Stuttgart

Bild 3: Die Landschaft der Kakteenkuppel ist der Sonora-Wüste in den USA nachempfunden. Foto: Wilhelma Stuttgart

Bild 4: Bei den Tropischen Nutzpflanzen wachsen derzeit Bananen, Jackfrucht, Ananas und Kakao. Foto: Wilhelma Stuttgart

Bild 5: Zu den aktuellen Besonderheiten im Wintergarten zählen die Anigozanthos, als "Kängurupfote" bekannt. Foto: Wilhelma Stuttgart

Bild 6: In dem Teich im Wintergarten tummelt sich eine Vielzahl von Kois. Foto: Wilhelma Stuttgart

Bild 7: Ab Juli ist das Maurische Landhaus wieder zugänglich. Das historische Gebäude war der Ursprung der Wilhelma. Foto: Wilhelma Stuttgart

Bild 8: Durch die Öffnung der historischen Gewächshauszeile können die Gäste auch die Bromelienschau wieder besuchen. Foto: Wilhelma Stuttgart

 

Bei Verwendung der Pressefotos bitte Copyright und Bildnachweis beachten (siehe auch IPTC-Daten)! Die Bilder dürfen im inhaltlichen Zusammenhang mit dieser Pressemitteilung zur Veröffentlichung in Zeitungen, Zeitschriften, Reiseprospekten und Online-Portalen sowie Fernsehbeiträgen verwendet werden - bitte unbedingt dabei auf einen korrekten Bildnachweis achten. In der Regel lautet dieser "Wilhelma Stuttgart". Mitunter stellen aber auch andere Fotografinnen und Fotografen ihre Bilder zur Verfügung (siehe jeweils bei den Bildlegenden). Die Weitergabe der Fotos durch Nachrichtenagenturen ist im inhaltlichen Zusammenhang mit dieser Pressemitteilung gestattet. Die kommerzielle und werbliche Nutzung sowie der Weiterverkauf durch andere Dritte, wie zum Beispiel Verlage oder auch Privatpersonen, ist nicht erlaubt.