Corona-Auflagen ab 12.1.: FFP2-Maskenpflicht in allen Häusern
12.01.2022 -

Die Infektionsschutz-Auflagen haben sich ab dem 12. Januar wieder geändert. Wesentliche Neuerung durch die jüngste Landesverordnung in Baden-Württemberg ist, dass die Maskenpflicht in den Gebäuden nun für Personen ab 18 Jahren eine Maske nach FFP2-Standard (oder vergleichbare Standards) vorschreibt.

Wie bisher gilt die Maskenpflicht in allen Gebäuden sowie am Eingang und in ausgewiesenen Bereichen vor Außengehegen von Tierarten, die ebenfalls durch COVID-19 gefährdet sind. Im Außenbereich sind FFP2-Masken oder medizinische Masken möglich. Laut der neuen Landesverordnung müssen in allen Gebäuden Personen ab 18 Jahren FFP2-Masken (oder einen entsprechenden Standard) tragen.

Im Übrigen gelten die Auflagen der Corona-Alarmstufe II weiter. Für den Einlass in die Wilhelma ist die 2G-plus-Regel zu erfüllen.

Zusätzlich zum Online-Ticketing ist daher der Einlass – mit wenigen Ausnahmen – nur für Gäste möglich, wenn sie entweder gegen COVID-19 vollständig geimpft bzw. davon genesen sind und zudem einen tagesaktuellen, negativen Schnelltest vorlegen.

Zur Überprüfung bringen Sie bitte ein Ausweisdokument sowie die nötigen Nachweise laut der 2G-plus-Regel bzw. für die Ausnahmen mit. Ohne Nachweis ist kein Zutritt möglich. Da es sich um Infektionsschutz-Maßnahmen handelt, sind Kulanzregeln nicht erlaubt. Bitte planen Sie für die zusätzlichen Kontrollen mehr Zeit am Einlass ein und halten Sie die Dokumente bereit! Alle Impfnachweise müssen digital überprüfbar sein.

Der allgemeine Verzicht auf Schnelltests bei Geimpften und Genesenen gilt nur, wenn die letzte Impfung für die vollständige Immunisierung oder die Genesung von COVID-19 nicht mehr als DREI Monate zurückliegt. Auch mit Nachweis einer Booster-Impfung entfällt die Schnelltest-Pflicht.

Hinweis: Seit dem 10. Dezember gibt es für Schwangere eine Ausnahme von der 2G-plus-Regel nur noch im ersten Schwangerschaftsdrittel. Diese müssen eine ärztliche Bescheinigung und einen Schnelltest vorlegen. Ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel gilt für sie die 2G-plus-Regel.

Alle Details zu den aktuellen Ausnahmen sind weiter unten aufgeführt.

 

AUSNAHMEN im Überblick

Ausgenommen von der 2G-plus-Regel sind Kinder unter sechs Jahren und ältere noch nicht eingeschulte Kinder sowie Schülerinnen und Schüler von Grundschulen, weiterführenden Schulen, beruflichen Schulen und sonderpädagogischen Einrichtungen. Wer schon (oder noch) zur Schule geht, muss allerdings innerhalb der Ferien einen aktuellen negativen Schnelltest vorlegen.

Außerdem sind Personen mit einer Booster-Impfung von der Testpflicht bei der 2G-plus-Regelung ausgenommen.


Folgende Personengruppen ohne Boosterimpfung werden bezüglich ihres Immunzustandes Personen mit einer Booster-Impfung gleichgestellt:


- Geimpfte mit abgeschlossener Grundimmunisierung, wenn seit der letzten erforderlichen Einzelimpfung nicht mehr als DREI Monate vergangen sind,


- Genesene, deren Infektion nachweislich maximal DREI Monate zurückliegt (Nachweis der Infektion muss durch eine Labordiagnostik mittels Nukleinsäurenachweis/PCR-Test erfolgen).

     

In folgenden Fällen ist jedoch ein negativer Antigen-Schnelltest notwendig:

- Minderjährige, die nicht mehr zur Schule gehen;

- Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können (zusätzlich ärztlicher Nachweis erforderlich);

- Personen, für die es nicht seit mindestens drei Monaten (Übergangsfrist) eine Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) gibt.